Laura Chaplin





 

Laura Chaplin wurde 1987 als die Tochter von Eugene Chaplin, Charlie und Oona Chaplins fünftem Sohn, geboren.

Sie wuchs in jenem Haus auf, das Charlie Chaplin 1952 gekauft hatte: Im „Le Manoir de Ban“ in Corsier-sur-Vevey am Genfer See. Dort lebte Charlie Chaplin bis zu seinem Tod und war darüber hinaus omnipräsent. Sein Humanismus, seine Kreativität, seine Liebe zu den Menschen, seine Verehrung für den Zirkus und vor allem für Clowns waren überall im Haus sichtbar und spürbar und prägten Laura seit ihrer Kindheit.

Schon als Kind wusste Laura, dass sie Künstlerin werden wollte. Sie malte täglich und verkaufte ihre Bilder an viele der prominenten Gäste, die im Manoir zu Besuch waren.

Ein Höhepunkt ihrer Kindheit war ein Besuch von Michael Jackson, der eines Tages mit einem Helikopter im Park der Villa landete. Laura und Michael hatten einen gemeinsamen Lieblingssong -den von Charlie Chaplin komponierten Welthit „Smile“ – und wurden Freunde.

Ab dem Alter von elf Jahren besuchte Laura ein Internat in England. Mit dreizehn verdiente sie bereits ihr eigenes Geld als Model für Tommy Hilfiger, Seven Jeans und für zahlreiche Magazine. Mit neunzehn arbeitete sie als TV-Moderatorin, bevor sie schließlich in die Schweiz zurückging, um in Lausanne Mode und Design zu studieren.

Ihre große Leidenschaft ist nach wie vor die Malerei. Ihre Bilder wurden in Hongkong, Brasilien und in den USA gezeigt.

In ihrer Funktion als Botschafterin bei „Moi pour toit“, einer Organisation, die sich für Straßenkinder in Kolumbien einsetzt, hat sie mehrmals Bogota besucht und Malkurse für Kinder organisiert.

Um diese Kinder, die wie ihr Großvater in bitterer Armut aufwachsen, zum Lachen zu bringen, verkleidet sie sich als Tramp und schlüpft in die Figur, die ihren Großvater weltberühmt gemacht hat.

Dass es glücklich macht, andere zum Lachen zu bringen und selbst zu lachen, ist Laura seit ihrer Kindheit bewusst. Daher sieht sie mit Sorge die ernsten Gesichter der Menschen in der Metro von Paris und der U-Bahn von London und stellt fest, dass in unserer heutigen Welt viel zu wenig gelacht oder auch nur gelächelt wird.

Dabei verbessert Lachen und Humor nicht nur nachweislich unser Zusammenleben, sondern hilft auch jedem einzelnen gesund zu bleiben und Krankheiten zu überwinden. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Lachen die stärkste Medizin ist.

Lachen ist aber auch eine mächtige Waffe gegen Diktatoren und religiöse Fanatiker. Daher gibt es in Vergangenheit und Gegenwart auch zahlreiche Beispiele für Lachverbote und Strafen für Menschen, die andere zum Lachen brachten und bringen.

Laura Chaplin hat sich intensiv mit dem Leben und der Arbeit ihres Großvaters und dem Phänomen des Lachens auseinandergesetzt. Die skurrilsten Details, interessantesten Expertenmeinungen und lustigsten Anekdoten von Angehörigen der Chaplin-Familie, Hollywoodstars,  Lachforschern und natürlich von Clowns hat sie gemeinsam mit ihrem Redaktionsteam in ihrem Buch zusammengestellt: „Lachen ist der erste Schritt zum Glück“